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Farbpsychologie für die Wohnung

24.10.2013 14:23 | Dekorationsideen

Wenn man seinen Wohnraum gestalten möchte, spielen Farben eine gewichtige Rolle. Denn eins ist Fakt, Farben haben eine ganz spezielle Wirkung. Sie können verschiedene Stimmungen erzeugen und somit für das Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden sorgen. Bei der Farbwahrnehmung gibt es entgegen der allgemeinen Annahme, wenige subjektive Eindrücke. Ein blauer Raum wirkt beispielsweise immer kühl, kaum jemand würde ihn als warm empfinden. Natürlich spielen Vorlieben und auch Erinnerungen an bestimmte Farben eine Rolle. Hatte das Wohnzimmer der Großeltern, in dem man unbeschwerte Sommerferien verbracht hat, beispielsweise einen grünen Anstrich, erzeugt diese Farbe ein positives Gefühl.

Was gilt es bei der Farbgestaltung zu beachten?

Wichtig ist vor allem, dass bestimmte Farben nicht zu großflächig eingesetzt werden. Zudem sollte man darauf achten beruhigende und anregende Farben zu kombinieren. Hierbei gilt die Faustregel, dass zwei Drittel des Raumes mit der beruhigenden Farbe gestaltet werden sollte und der Rest mit einer anregenden Farbe. Beruhigende Farbtöne bedeuten in diesem Fall, Farben ohne besondere Charakteristika, sogenannte neutrale Farben. Gut geeignet sind dafür vor allem weiche Naturtöne. Von warmen Sandtönen bis hin zu Sonnen- und Sorbettönen. Für das restliche Drittel können intensivere Farben verwendet werden, allerdings sparsam. Ein ausgewogenes Wohnkonzept zeichnet sich durch das richtige Verhältnis der einzelnen Farben aus. Farbige Pastelltöne haben eine anregende Wirkung, die intensiveren Farben eignen sich hauptsächlich um Akzente setzen. Des Weiteren gilt, dass mehr als drei unterschiedliche Farben den Raum unruhig werden lassen.

Das Zusammenspiel von Licht und Farbe

Da Farben durch die individuelle Wahrnehmung, die durch Licht hervorgerufen wird entstehen, spielt das Licht in den Wohnräumen eine besondere Rolle. Viele indirekte und kleinere Lichtquellen bringen die einzelnen Farben erst richtig zur Geltung. Ein lichtdurchfluteter Raum, der nur eine Lichtquelle besitzt, gilt im Allgemeinen als ungemütlich. Dies ist natürlich auch von der Art des Lichtes abhängig. Natürliches Licht, dass durch ein Fenster oder Lichthof fällt und so den gesamten Raum ausfüllt, ist selbstverständlich als angenehm zu bewerten. Wer besonders in den grauen Wintermonaten nicht auf eine solche Lichtquelle verzichten möchte, kann seine Wohnung mit geeigneten Leuchtmitteln, wie Lampen mit Vollspektrumlicht ausstatten. Diese Lampen sind in der Lage natürliches Sonnenlicht beinahe zu hundert Prozent wiederzugeben. Dies tut nicht nur ihrem Wohnraum gut, sondern auch ihnen ganz persönlich.

Afrika Savanne Wandtattoo

Wahrnehmung und Eindruck bestimmter Farben

Welche Farben sich im Einzelnen für welche Räume eignen kann man nicht allgemeingültig zum Ausdruck bringen. Doch es gibt bestimmte „Grundregeln“ für gewisse Farben. Rot eignet sich hervorragend um Akzente zu setzen, aber ein kompletter Raum in rot wirkt oft zu anregend und kann beispielsweise für das Schlafzimmer gänzlich ungeeignet sein. Auch Kinderzimmer sollte man lieber in einer anderen Farbe gestalten, da rot zu einem aggressiven Verhalten führen kann. Natürlich ist die Farbwahl auch sehr von der subjektiven Wahrnehmung und dem eigenem Charakter abhängig. Wer beispielsweise nur schwer in die Gänge kommt, sollte die Finger lieber von der Farbe Grün lassen. Grün hat eine beruhigende und bedächtige Wirkung und hat beispielsweise in einem Arbeitszimmer oder Büro eines Phlegmatikers nichts zu suchen. Hier eignet sich vor allem eine helle Farbe wie Gelb. Sie aktiviert die Hirntätigkeit und hat eine stimmungsaufhellende Wirkung. Zu dem öffnet sie Räume und lässt diese einladender wirken.

Eines ist natürlich bei der Farbgestaltung Ihres Wohnraumes ganz besonders wichtig. Sie sollte immer eine persönliche Note haben, denn dann können Sie sich entspannt zurücklehnen und Ihre eigenen vier Wände genießen.

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